Eine rein basische Ernährung ist wie eine Kur oder eine Diät anzusehen. Die reine Form der basischen Ernährung ist sinnvoll als Fasten-Kur oder als zeitweilige Ernährungsform, wenn du lange Zeit säure-belastend gelebt hast oder eine Diagnose bekommen hast, die mit einer Übersäuerung zusammenhängt.

Die rein basische Ernährung kann als zeitlich begrenzter Einstieg in einen basischen Lifestyle oder auch in Phasen mit besonderer Belastung/Stress kompensierend genutzt werden. Auf Dauer ist nicht anzuraten, rein basisch zu essen, da es auch gesunde und lebenswichtige Säurebildner/-bringer gibt.

Die schlechten Säurebildner/-bringer kannst du großzügig einschränken oder am besten ganz meiden. Hierzu zählen Kaffee, Zucker und erhitzte Fette. Die ganze Aufzählung der schlechten Säurebringer findest du ganz unten als Auflistung.

Die guten Säurebringer/-bildner sind zum Beispiel pflanzliche Eiweiße (sie bestehen aus lebenswichtigen Aminosäuren), essentielle Fettsäuren in Ölen und rechtsdrehende Milchsäure in Gärprodukten wie Sauerkraut (hat nichts mit der Milch der Kuh zu tun). Die ganze Liste findest du als Auflistung weiter unten. Da diese guten Säuren für unseren Körper und unsere Gesundheit extrem wichtig sind, geht es darum, diese Säuren in einem guten Verhältnis in unsere Ernährung zu integrieren. Aufgrund der notwendigen Balance zwischen Säuren und Basen bezeichnet man diesen Ansatz der Gesundheitslehre Säure-Basen-Haushalt und es ist unsere Aufgabe, uns in eine gute Balance zu bringen. Wenn der Mensch entsäuert ist – also in einer guten Säure-Basen-Balance angekommen ist, ist ein Verhältnis von 80% basischer Nahrung und 20% saurer Nahrung zu empfehlen.

Vielleicht ist es hilfreich für dich zu erwähnen, dass wir in einem gesunden Körper zu uns genommene schlechte Säuren in einem gesunden Maß kompensieren können. Dies ist zum Beispiel über die Atmung und auch die Haut möglich. Die vielfältigen Möglichkeiten der Kompensation lernst du in meinem Kurs: Basenglück für den Körper – der Online-Kurs.

Gute Säurebildner – zu 20% in die tägliche Ernährung integrieren:

Biogetreide als Sprossenbrot

Amaranth, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Vollkornreis

Bio-Ei oder Fisch als Ausnahme in kleinen Mengen

Grüntee und Matcha (bio, hohe Qualität)

Honig (bio, roh, ohne Zuckerfütterung) in kleinen Mengen

Hülsenfrüchte

Kakaopulver (roh)

Kokosblütenzucker in kleinen Mengen

Kokosöl, bio und roh

Lupinenkaffee

Nüsse (Haselnuss, Macadamia, Walnuss, Kokosnuss reif)

Ölsaaten und rohes Öl daraus (Chia, Leinsaat, Leindotteröl, Sesam, Hanfsaat, Kürbiskern)

pflanzliche Milch (frisch, bio, roh Hafer, Haselnuss, Reis-, …)

pflanzliche Proteinpulver (Hanf-, Reis-, Erbsen-)

selbstgemachte Schokolade

Soja (fermentiert, bio: Miso, Tamari, Tempeh)

Trinkschokolade (frisch, bio, roh)

Vollkorn-Mais

Schlechte Säurebildner – stark einschränken oder meiden:

Auszugsmehle und Stärke

Backkakao oder Kakaomixgetränke

Dicksäfte (Ahornsirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Traubensüße,…)

Eier aus konventioneller Landwirtschaft

erhitzte Fette/Öle

Fastfood und Fertiggerichte

Fisch und Meeresfrüchte

Fleisch und Wurstwaren

geröstete Nüsse und Saaten und das Öl daraus

Honig (konventionell)

Pflanzenöl (Raps, Soja, Maiskeim, Sonnenblume,…)

Margarine und andere gehärtete Fette

Milch und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Schmand, Sauerrahm, Quark…)

Seitanprodukte

Sojaprodukte

Zucker

 

Die gesamte Liste zu meinem ganzheitlichen Säure-Basen-Ansatz findest du auf dieser Seite:

http://staygesund.com/basenglueck-liste-zum-download/

 

Wenn du am Online-Kurs: „Basenglück für den Körper“ interessiert bist, freue ich mich hier über deinen Besuch:

http://staygesund.com/landingpage-koerperkurs-basenglueck/

Ich freue mich auf dich, deine Birthe